{"id":85,"date":"2018-05-26T12:39:12","date_gmt":"2018-05-26T12:39:12","guid":{"rendered":"http:\/\/mrc-greding.de\/?page_id=85"},"modified":"2018-05-26T12:39:12","modified_gmt":"2018-05-26T12:39:12","slug":"mrc-greding-unsere-chronik","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.mrc-greding.de\/?page_id=85","title":{"rendered":"MRC-Greding &#8211; Unsere Chronik"},"content":{"rendered":"<h1>Vorwort<\/h1>\n<p>Ende der 70er Jahre ging es der Bev\u00f6lkerung relativ gut und die finanziellen Mittel waren leichter<br \/>\nvorhanden etwas Neues auszuprobieren als nur in einen Sportverein zu gehen.<br \/>\nL\u00e4ngst war das Motorrad aus dem Schatten der Randgruppen getreten und entwickelte sich zum<br \/>\nVolkssport.<br \/>\nGerade die Jugend verband mit der Lust am Leben, die Lust am Motorradfahren.<br \/>\nDer Hauch von Unabh\u00e4ngigkeit und Freiheit, von Lebenswillen und Individualismus haftete<br \/>\ndieser Freizeitbesch\u00e4ftigung an wie keiner anderen sonst.<\/p>\n<p>In vielen Ortschaften entstanden Gruppen von Fahrern, die gemeinsam Ihrem Hobby fr\u00f6nen<br \/>\nwollten. Die Technik der Fahrzeuge wurde zwar immer besser, aber sie war auch sehr<br \/>\npflegebed\u00fcrftig. Allein aus dieser Notwendigkeit heraus suchten Fahrer untereinander Kontakt um<br \/>\nsich \u00fcber Details und Erfahrung auszutauschen. Der gemeinsame Ritt \u00fcber den Asphalt<br \/>\nschwei\u00dfte zusammen.<\/p>\n<p>Aus den vielen Jubil\u00e4en, die die Motorradvereine zuzeit haben, ist ersichtlich, dass die meisten<br \/>\nClubs und Vereine in diesen Jahren entstanden.<\/p>\n<p>So auch der MRC Greding, der 1979 gegr\u00fcndet wurde.<\/p>\n<p>Im Mai 1980 war es dann soweit, das erste gro\u00dfe Treffen wurde abgehalten.<\/p>\n<p>Nachdem die Mitglieder schon bei vielen anderen Vereinen als G\u00e4ste begr\u00fc\u00dft wurden, war der<br \/>\nErfolg dieser Veranstaltung gesichert, denn mittlerweile kannten den MRC gen\u00fcgend Clubs, die<br \/>\nihr Kommen zusicherten.<\/p>\n<p>Von Anfang an waren die MRC- Treffen f\u00fcr ihr miserables Wetter bekannt.<\/p>\n<p>In den Jahren von 1981 bis 1992 folgten weitere gro\u00dfe Treffen.<\/p>\n<p>Wie bei vielen Vereinen in dieser Zeit war auch beim MRC das wichtigste Vereinsgeschehen das<br \/>\nMotorradfahren. Wo auch immer Treffen statt fand, das den Mitgliedern Interessant erschien,<br \/>\nlie\u00df man sich sehen. Die meisten Familienurlaube wurden auf dem Motorrad verbracht.<\/p>\n<p>Irgendwann km aber dann die Zeit, in der die Recken m\u00fcde wurden. Es musste nicht auf Biegen<br \/>\nund Brechen an jedem Treffen teilgenommen werden. Die Kinder passten auch nicht mehr alle<br \/>\nauf das &#8220;Moped&#8221; und es wurde etwas stiller um die Fahraktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Aber gerade hier zeigte sich die Qualit\u00e4t des Vereines, der schon von Anfang an auch Nichtfahrer<br \/>\nals Mitglieder beherbergte. Viele Vereine haben sich durch derartige Entwicklung aufgel\u00f6st<br \/>\noder bestehen nur noch auf dem Papier.<\/p>\n<h1>\nNicht Jedoch der MRC<\/h1>\n<p>Da im Lauf der Zeit die Gemeinschaft immer mehr in den Vordergrund trat und die reduzierten<br \/>\nFahrstunden durch Aktivit\u00e4ten wie Fahrradtouren, Wanderungen, Skifahren und anderes ersetzt<br \/>\nwurden, hielt der Verein auch in diesen Durststrecken durch.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich waren nicht alle mit dieser Entwicklung einverstanden und wollten an<br \/>\nunwiederbringlichen Zeiten festhalten. Dies f\u00fchrte unweigerlich auch zu Austritten.<br \/>\nIm Gegenzug kamen neue Mitglieder mit neuen Ideen und neuem Schwung.<\/p>\n<p>Was aber ist denn das besondere an diesem Verein, dass sich Mitglieder seit 25 Jahren in ihm<br \/>\nwohl f\u00fchlen?<\/p>\n<p>Ist es das Zwanglose, das &#8220;Nicht m\u00fcssen&#8221; oder das Herzliche, das auch neuen Mitgliedern gleich<br \/>\nentgegengebracht wird, das Trinkfeste und Ideenreiche, wie es st\u00e4ndig bei diversen Hochzeiten<br \/>\nund Geburtstagsfeiern festzustellen ist oder nur das leichte Zwinkern mit den Augen, mit dem<br \/>\nman sich nicht zu tierisch ernst nimmt.<\/p>\n<p><em>Was auch immer es ist, das diesen Verein zusammenh\u00e4lt,<\/em><br \/>\n<em>es ist das kleine unaussprechliche Besondere,<\/em><br \/>\n<em>Das den MRC so einzigartig und au\u00dfergew\u00f6hnlich Macht.<\/em><\/p>\n<h1>\nGr\u00fcndungsgeschichte<\/h1>\n<p>Immer mehr Motorr\u00e4der sah man auf den Stra\u00dfen, Filme wie Easy Rider und \u00e4hnliche taten<br \/>\neiniges dazu den Kultstatus des Motorradfahrens zu Festigen. Mit wehmut sah man andere durch<br \/>\ndie Gegend kurven.<\/p>\n<p>Auch die Gredinger konnten sich diesem Reiz nicht entziehen. Zuerst mussten aber Probleme<br \/>\n\u00fcberwunden werden, die noch ganz profan waren. Bei dem einen wollten die Eltern nicht, dass<br \/>\ndas Kind &#8220;so was&#8221; f\u00e4hrt, die anderen hatten kein Geld oder beides.<\/p>\n<p>Der F\u00fchrerschein wurde aber erst mal mitgemacht und irgendwie wird es schon weiter gehen. Als<br \/>\nder Hans seine erste Ausfahrt machen wollte, musste er sich daf\u00fcr erst mal ein Motorrad mieten.<\/p>\n<p>Schnell war aber dann doch das Geld zusammengekratzt um sich eine gebrauchte Maschine<br \/>\nzulegen zu k\u00f6nnen. Mit denen, die mittlerweile auch eines hatten, tourte man durch die Gegend.<\/p>\n<p>In allen Ecken und Winkeln des Landkreises trafen sich Gleichgesinnte um das zu tun, was ihnen<br \/>\nam liebsten war: Motorrad fahren. Fast in jeder Ortschaft hatten sich Gruppen gebildet, die ihr<br \/>\nHoppy gemeinsam aus\u00fcbten.<\/p>\n<p>In der Gemeinde der Fahrer Sprach sich auch schnell herum, wo und wann welches Treffen<br \/>\nstattfindet, das man anfahren k\u00f6nnte. das Zusammentreffen mit anderen Fahrern war nicht nur<br \/>\nwichtig um seinen Horizont zu erweitern, sondern machte auch noch richtig Spa\u00df. Fahren, Feiern<br \/>\nund sein Geschick auf dem Moped zu beweisen, sich mit anderen zu messen und vielleicht auch<br \/>\nnoch einen der hei\u00df begehrten Pokale zu ergattern, waren Grund genug lange Touren auf sich zu<br \/>\nnehmen, vom Eindruck, den man auf M\u00e4dchen mit seinem Ger\u00e4t machte, ganz zu schweigen<\/p>\n<p>Schnell erkannte man aber auch, dass es von Vorteil ist, nicht als Einzelfahrer oder in kleinen<br \/>\nunorganisierten Gruppen auf Treffen zu erscheinen, sondern im Vereinsgef\u00fcge aufzutreten.<br \/>\nZum einen reduzieren sich die Ansprechpartner, und es \u00fcbernimmt jemand die Organisation.<\/p>\n<p>Viele Touren wurden mit den Thalm\u00e4ssinger Motorradfreunden gefahren, und so lag es nahe, dort<br \/>\neinen Club zu gr\u00fcnden. Gr\u00fcnder und Mitglieder waren dabei der R\u00f6ssler Hans, Vo\u00df Peter<br \/>\nund Jugl G\u00fcnther.<\/p>\n<p>Zwei Jahre tourte man mit den Thalm\u00e4ssingern durch Deutschlands Lande, von einem Treffen<br \/>\nzum anderen.<\/p>\n<p>Auch wenn es keiner mehr so gerne zugibt, aber das St\u00e4ndige fahren nach Thalm\u00e4ssing nervte<br \/>\nirgendwann auch, entweder man durfte nichts trinken, auch wenn`s damals noch nicht so schlimm<br \/>\nwar, oder blieb \u00fcber Nacht, was auch nicht immer passte.<\/p>\n<p>Mittlerweile hatte aber auch die Zahl der Motorradfahrer in Greding und Umgebung<br \/>\nzugenommen. Allein der Trupp aus R\u00f6ckenhofen h\u00e4tte schon fast einen eigenen Verein<br \/>\ngerechtfertigt.<\/p>\n<p>Nachdem die Jungs einge Zeit die Idee verfolgt hatten, einen Club in Greding zu gr\u00fcnden, hob<br \/>\nman ihn am 08. M\u00e4rz 1979 aus der Taufe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorwort Ende der 70er Jahre ging es der Bev\u00f6lkerung relativ gut und die finanziellen Mittel waren leichter vorhanden etwas Neues auszuprobieren als nur in einen Sportverein zu gehen. L\u00e4ngst war das Motorrad aus dem Schatten der Randgruppen getreten und entwickelte sich zum Volkssport. 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